Studium

Die Entscheidung für ein Studium ist nicht immer leicht, im Nachhinein bereut es allerdings fast niemand.

Prinzipell stehen dir mit abgeschlossener (Fach-)Hochschulreife alle Türen offen, aber heutzutage kannst du unter Umständen sogar ohne Abitur im Hörsaal landen.

Die folgende Grafik zeigt die verschiedenen Wege zu einem Studium an der Fachhochschule (auch als PDF in unserer schlauen Box zu finden).

Grafische Veranschaulichung der verschiedenen Wege zu einem Studium an der Fachhochschule

Neben der folgenden Kurzübersicht haben wir weiterführende Informationen zu den verschiedenen Studienmöglichkeiten in Deutschland und im Ausland!

  • Selbstständig lernen und forschen

    Der Begriff „Studium“ stammt vom lateinischen Wort „studere“, was so viel bedeutet wie „nach etwas streben“. Wer sich für ein Studium entscheidet, strebt vor allem nach Wissen und Forschen. Ein Studium an der Universität kommt also für alle in Frage, die Lust auf die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Fragestellungen haben.

    Im Unterschied zur Ausbildung ist ein Studium erstmal nicht auf einen konkreten Beruf ausgelegt, sondern vermittelt Wissen und Kompetenzen zu einer bestimmten Wissenschaft. Du kannst aber auch dann an die Uni gehen, wenn du nicht gleich den nächsten Nobelpreis gewinnen möchtest.

    Wichtig ist nur, dass du vorab deine persönlichen Voraussetzungen und Zielvorstellungen für ein Studium klärst: Hast du Lust, in Vorlesungen und Seminaren den Dingen auf den Grund zu gehen und Zusammenhänge verstehen zu lernen? Oder reizen dich die guten Jobchancen?

    In Deutschland werden rund 15.000 Studiengänge und -fächer angeboten. Durch die mehr oder weniger freie Fächerwahl an der Uni kannst du sehr genau deinen persönlichen Interessen folgen und individuelle Schwerpunkte setzen.

    Dabei sind allerdings Eigenständigkeit und Selbstdisziplin wichtige Eigenschaften! In vielen Studiengängen musst du außerdem eigenverantwortlich für einen praktischen Bezug sorgen – das gilt vor allem für sozial- und geisteswissenschaftliche Studiengänge und ist zum Beispiel über ein Praktikum möglich.

  • Hochschule lohnt sich

    In Deutschland sind Studiengänge heute meist in ein grundlegendes und ein weiterführendes Studium gegliedert: Nach drei Jahren kannst du deinen Abschluss zum Bachelor machen und nach weiteren zwei Jahren den Abschluss zum Master. In jedem Fall wirst du dadurch offiziell zum_r Akademiker_in.

    Damit öffnest du dir prinzipell viele berufliche Türen, denn ein Hochschulabschluss beweist ganz grundlegende Kompetenzen. Hochschulabsolventen_innen wird automatisch zugeschrieben, komplexe Sachverhalte zu verstehen sowie eigenständig arbeiten und denken zu können. Damit sind sie auch für Führungspositionen qualifiziert und können Karriere machen.

    Übrigens: Nach wie vor gibt es unter Akademikern_innen im Verhältnis deutlich weniger Arbeitslose als in anderen Bildungszweigen.

  • Eintrittskarte Abitur

    Wichtigste Zulassungsvoraussetzung für ein Studium ist immer noch das Abitur und dadurch bleibt vielen der Zugang zur Hochschule verwehrt.

    Mittlerweile öffnen sich manche Universitäten unter bestimmten Umständen auch für Studienbewerber_innen ohne Abitur – ersatzweise brauchst du allerdings meistens entsprechend viel Berufserfahrung.

    Es lohnt sich also ggf. die Überlegung, doch noch das Abitur nachzuholen!