Schriftlich oder mündlich?

Entscheidend für die Art deiner Bewerbung – ob schriftlich, persönlich oder telefonisch – ist die Stellenanzeige.

Findest du dort zum Beispiel den Satz „wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen“, erwartet das Unternehmen eine schriftliche Bewerbung.

Gibt es weder im Stellenangebot noch auf der Firmenwebsite einen entsprechenden Hinweis, solltest du dich besser schriftlich bewerben.

Sie ist dein erster Einstellungstest: Ein Arbeitgeber wählt die seiner Meinung nach besten Kandidaten_innen anhand der Qualität ihrer vorliegenden Unterlagen aus.

Die wichtigsten Bewertungskriterien sind die äußere Form (d.h. keine Fehler, Flecken und Knicke), die Vollständigkeit der Bewerbungsmappe und die Übereinstimmung zwischen dem Bewerberprofil und der zu besetzenden Stelle.

  • Erst mal anrufen!

    Als Erstes brauchst du die genaue Adresse und den oder die Ansprechpartner_in der Firma, bei der du dich bewerben möchtest.

    Sollte in der jeweiligen Stellenbeschreibung unklar sein, welche Unterlagen gefordert werden oder ob du deine Bewerbung per Post, E-Mail, über ein Online-Portal oder persönlich versenden sollst, lautet die beste Lösung: Rufe an und erkundige dich!

    Mit einem Anruf im Unternehmen bekommst du die gewünschten Informationen und zeigst Interesse und Engagement für die Stelle. Möglicherweise erinnert sich der/die Personalverantwortliche im Bewerbungsgespräch an deinen Anruf. Das sorgt für Vertrauen und erhöht deine Chancen!

    Im Anschreiben solltest du übrigens ggf. Bezug auf dein Telefonat nehmen: "Sehr geehrte Frau/Herr XY, wie telefonisch besprochen sende ich Ihnen meine Bewerbung auf die Stelle als Kaufmann im Einzelhandel."