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17.04.2014

Gute Ausbildung – auch mit Migrationshintergrund!

  • Drei junge Leute laufen nebeneinander und unterhalten sich

Workshop für (J)AVen zum Thema Auszubildende mit Migrationsgeschichte

Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund spielt in der öffentlichen Diskussion eine immer stärkere Rolle und hat längst auch Unternehmen und Verwaltungen erreicht. Was können Betriebe und betriebliche Interessenvertretungen nun konkret zur Chancengleichheit von Auszubildenden mit Migrationshintergrund beitragen? Die ver.di Jugend mit einem Workshop zum Thema.

Laut verschiedener Studien sind bei der Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzsuche Bewerber_innen mit Migrationsgeschichte auch dann im Nachteil, wenn sie über gleiche Qualifikationen verfügen wie ihre einheimische Konkurrenz.

Wie kommt eigentlich betriebliche Diskriminierung zustande? Was können Unternehmen tun, um Auszubildende mit Migrationshintergrund besser partizipieren zu lassen und besser zu integrieren? Welche Besonderheiten müssen sie dabei berücksichtigen? Wo gibt es gute Chancen für die Auszubildenden?

Wir von der ver.di Jugend wollen gemeinsam mit euch und weiteren Fachleuten wichtige Impulse für die Politik und für eure JAV-Arbeit entwickeln. Und laden euch deshalb zu einem Workshop ein!

„Auszubildende mit Migrationshintergrund – Handlungsfelder für Jugend- und Auszubildendenvertretungen in Betrieben und Dienststellen“
Unter diesem Motto treffen wir uns am 19. Mai 2014 von 10 Uhr bis 16 Uhr in der ver.di Bundesverwaltung am Paula-Thiede-Ufer 10 in 10179 Berlin. Das Ganze ist eine Kooperationsveranstaltung des Bereichs Jugend mit den Bereichen Migrantinnen und Migranten und Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik der ver.di Bundesverwaltung.

Auf dem Workshop zeigen wir euch gemeinsam mit Fachleuten, welche arbeitsmarktpolitischen und betrieblichen Möglichkeiten es gibt, um Auszubildende mit Migrationshintergrund besser zu integrieren und gesellschaftlich teilhaben zu lassen. Danach habt ihr prima Gelegenheit, eure praktischen Erfahrungen, Einschätzungen und Lösungsansätze untereinander auszutauschen.

Besonders spannend: Auf der Basis eurer Anregungen und Antworten aus diesem Workshop wollen wir konkrete Forderungen an die Integrationspolitik formulieren und diese noch in diesem Sommer bei den im Bundestag vertretenen Parteien einbringen.

Zum Ablauf
Nach einer kurzen Begrüßung und Eröffnung des Workshops durch Eva Welskop-Deffaa (Mitglied des ver.di Bundesvorstandes) und Jan Duscheck (Bundesjugendsekretär) starten wir mit etwas Input vom Bundesinstitut für Berufsbildung zur Situation von jungen Migrant_innen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Danach erzählt Rachida Rami vom Beruflichen Qualifizierungsnetzwerk für Migrantinnen und Migranten in Berlin von praktischen Erfahrungen und wirksamen Unterstützungsangeboten bei der Begleitung von jungen Migrant_innen ins Arbeitsleben.

Im Anschluss bilden wir mehrere Arbeitsgruppen zu den Handlungsmöglichkeiten von betrieblichen Interessenvertretungen und den Anforderungen an die Ausbildungs- und Arbeitsmarktpolitik.

Alle Ergebnisse der Arbeitsgruppen formulieren wir schließlich als konkrete Forderungen an die Integrationspolitik.

Zur Orga: Freistellung, Kostenübernahme, Anmeldung
Die Veranstaltung vermittelt Kenntnisse, die zur Durchführung der JAV-Arbeit geeignet sind. Damit ist eine Freistellung möglich und zwar nach § 46 Abs. 7 BPersVG (vgl. entsprechende Regelungen in den Landespersonalvertretungsgesetzen) bzw. nach § 37 Abs. 7 BetrVG.

Mehr Infos zur Freistellung für Seminare als PDF.

Anfallende Reise- und Übernachtungskosten trägt die ver.di.

Übrigens: Es können maximal 20 Leute teilnehmen – also fix zur Anmeldung: bis spätestens 06. Mai 2014 per E-Mail an jugend@verdi.de! Im Anschluss bekommt ihr von uns alle Details zur Anreise und dazu ein Bestellformular für eure Fahrkarten.

Noch Fragen! E-Mail an jugend@verdi.de.

Wir freuen uns auf euch beim Workshop!