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18.10.2013

Gemeinsam stark in Ausbildung und Beruf

  • Menschenmenge mit Transparent: 111.117: Danke an alle!

oder: Ohne ver.di wär hier gar nichts los!

Gemeinsam die eigenen Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen verbessern – dafür engagieren sich immer mehr junge Menschen. Was sie bewegt, beispielsweise die verschiedenen Aspekte des Berufslebens und der Altersvorsorge, haben vor allem Gewerkschaften auf ihrer Agenda. Und das wiederum überzeugt immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene von einer Mitgliedschaft: Die ver.di Jugend verzeichnet für 2013 zum dritten Mal in Folge einen positiven Mitgliederzuwachs!

Für die Mitgliederentwicklung der ver.di Jugend ist das dritte Quartal normalerweise eher schwach. Dieses Jahr allerdings nicht: Zwischen Juli und September zählen wir stolze 1.654 Mitglieder mehr als im Vergleichszeitraum 2012. Damit ist mehr als deutlich: Die ver.di Jugend wächst zum dritten Mal in Folge! Und zum vierten Mal seit ver.di-Gründung.

Auch die Mitgliederzahlen bei den Auszubildenden entwickeln sich bestens – in 2013 insgesamt schon 960 Menschen mehr als im letzten Jahr. Ebenso erfreulich ist der Rückgang bei den Austritten, hier sind es insgesamt 124 Auszubildende weniger gegenüber 2012.

ver.di Jugend – gemeinsam stark für eure Themen
"In den letzten Jahren hat die ver.di Jugend eine beeindruckende Entwicklung gemacht", freut sich auch ver.dis Bundesjugendsekretär Jan Duscheck. "Und das ist in erster Linie ein Erfolg unserer Aktiven: Ob in Tarifauseinandersetzungen, bei den JAV-Wahlen, im Betrieb oder auf der Straße: Die ver.di Jugend ist präsent und wird sehr positiv wahrgenommen. Dadurch gewinnen wir eine Menge junger Menschen für eine Mitgliedschaft und viele von ihnen werden aktiv."

Diese starke Rückendeckung beflügelt uns einmal mehr, mit euch gemeinsam eure Interessen auf den Tisch zu bringen und in Politik und Wirtschaft zu verhandeln bzw. in Arbeitskämpfen und mit kreativen Aktionen durchzusetzen. Gemeinsam machen wir uns stark für die Themen, die vor allem junge Menschen beschäftigen, zum Beispiel:

  • Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen
  • angemessene Altersversorgung
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • höhere Einkommen
  • Einführung von Mindestlöhnen
  • Regulierung der Zeit- und Leiharbeit

Gewerkschaft hat Schlagkraft
Die Gesamtzahl der in den DGB-Gewerkschaften organisierten Jugendlichen ist laut DGB seit 2007 um etwa drei Prozent gestiegen. Das verwundert nicht, halten sie doch 61 Prozent der 18-29-Jährigen für wichtiger denn je. Dagegen glauben nur 11 Prozent, Gewerkschaften und Betriebsräte hätten ihre Einflussmöglichkeiten längst verloren (Quelle: NEON-Magazin).

Allerdings sehen nur 22 Prozent der Jugendlichen die Gewerkschaften dazu in der Lage, auch bezüglich Globalisierungsproblemen etwas ausrichten zu können (Quelle: Inifes). Wobei: Weniger als ein Drittel der nicht aktiven Jugendlichen hält einfach nichts von Gewerkschaften. Zwei Drittel von ihnen nennen dagegen als Grund für ihre Inaktivität in Gewerkschaften, dass sie zu wenig über sie wüssten. Aufklärungsarbeit und Präsenz gewinnen somit für Mitgliedsorganisationen zunehmend an Bedeutung.

ver.di Jugend – die Mitmachorganisation
So weit, so gut. Spannend bleibt das letzte Quartal trotzdem. Denn gerade die Ansprache zu Beginn und die Begleitung während der Ausbildung hat für die ver.di Jugend einen hohen Stellenwert: Dadurch stellen wir unter Beweis, was wir können und dass wir eine Mitmachorganisation sind. Bei der Einbindung von Auszubildenden spielen wir also ganz vorne mit, die ver.di Jugend ist flächendeckend präsent und kommt an. Und das ist gut so, denn jede Gewerkschaft lebt vom Engagement ihrer Mitglieder und deren Interessen bestimmen das Handeln.

Besonders in Tarifverhandlungen und bei betrieblichen Vereinbarungen sind Auszubildende auf einen Schulterschluss zwischen Jung und Alt angewiesen. Dass der funktioniert, zeigt das gemeinsame Engagement für die Übernahme nach der Ausbildung, Regelungen zur Ausbildungsqualität und nicht zuletzt auch die Erhöhung der Ausbildungsvergütungen. Und den Auszubildenden wird dadurch schon zu Beginn ihrer Ausbildung klar: Ohne ver.di wär hier gar nichts los!

Jan Duscheck zeigt sich zuversichtlich: "Wenn wir von einer Entwicklung bis zum Ende des Jahres analog zum Vorjahr ausgehen, werden wir über 32.000 junge Menschen für ver.di gewonnen haben. Unter Berücksichtigung der noch zu erwartenden Austritte und Alterswechsler_innen überschreiten wir damit zum 31. Dezember 2013 die Marke von 113.000 Mitgliedern!"

Super – ich bin dabei!