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12.11.2015

Das ABC der Bewerbung

  • Junger Mann lächelt freundlich durch einen Bilderrahmen

Tipps zur erfolgreichen Stellenbewerbung

Fünfzig Bewerbungen und keine Einladung zum Vorstellungsgespräch – das ultimative Horrorszenario zum Berufseinstieg. ausbildung.info liefert das Know-how für eine erfolgreiche Bewerbung.

Nach Ausbildung oder Studium kann in vielen Branchen die Bewerbung um die Traumposition zu einem Hürdenlauf mit vielen Enttäuschungen werden. Kriterium für eine erfolgreiche Bewerbung ist allerdings nicht allein die berufliche Qualifikation. Auch vollständige und einwandfreie Bewerbungsunterlagen sind ein Schlüssel zur Pforte der Personalverantwortlichen.

Erste Bewährungsprobe
Jeder Arbeitgeber möchte sicher sein, dass die oder der zukünftige Mitarbeiter_in sorgfältig und zufriedenstellend arbeiten wird. Und das beginnt mit einer perfekten Bewerbung, denn diese gilt grundsätzlich als „Visitenkarte“. Sie sollte also den bestmöglichen Eindruck hinterlassen und individuelle Fähigkeiten herausstellen. 

Stellenanzeige und Unternehmen gründlich studieren
Die Stellenanzeige entscheidet über die Art der Bewerbung – nämlich schriftlich, persönlich oder telefonisch. Enthält die Stellenausschreibung einen Satz wie beispielsweise „Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen“, erwartet das Unternehmen eine schriftliche Bewerbung.

Im Zweifelsfall bringt ein Anruf beim Unternehmen Licht ins Dunkel – mit positiven Nebeneffekten: Das eigene Interesse und Engagement für die Stelle wird deutlich und die erste persönliche Vorstellung ist geschafft.

Fünf Basics einer schriftlichen Bewerbung
Ob per Post, per E-Mail oder über eine spezielle Eingabemaske auf der Firmenwebsite – die einzelnen Elemente einer schriftlichen Bewerbung sind grundsätzlich immer gleich:

  • Bewerbungsmappe

Zettelwirtschaft ist tabu. Alle Unterlagen gehören zusammen und ordentlich in eine Bewerbungsmappe, nur das Anschreiben kommt gesondert vorweg. Geeignete Mappen sind in jedem gut sortierten Schreibwarenladen erhältlich.

  • Anschreiben

Das Anschreiben ist das zentrale Element, daher ist hier besondere Sorgfalt geboten. In der Regel fällt anhand dieser ersten „Visitenkarte“ bereits die Entscheidung, ob die restlichen Bewerbungsunterlagen „lesenswert“ sind.

Ein Anschreiben sollte realistisch sein, sich ggf. auf die Stellenausschreibung beziehen und Selbstbewusstsein ausstrahlen – es ist eine Art Plattform für eine überzeugende, möglichst individuelle Vorstellung der eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse. Kurze und prägnante Formulierungen sind angesagt. Eine Textvorlage hilft bei der Orientierung.

  • Lebenslauf

Im Lebenslauf (manchmal auch „curriculum vitae“, kurz CV) möchte der Arbeitgeber den bisherigen Werdegang nachvollziehen. Hier stehen die „hard facts“ - also Angaben zu Alter, Herkunftsort, Ausbildung, Berufserfahrung, Spachkenntnissen und besonderen Aktivitäten (z. B. ein Ehrenamt).

Diese Infos entscheiden maßgeblich über die Annahme oder Ablehnung einer Bewerbung. Hier gibt es zusätzliche Tipps zum Lebenslauf als PDF.

  • Bewerbungsfoto

Das Bewerbungsfoto ist eine etwas spezielle Angelegenheit: Mittlerweile sollte es als überholt gelten, weil es kaum zur sachlichen Beurteilung der Qualifikationen dient. Dennoch wird es immer noch von vielen Unternehmen erwartet, da es sehr direkt einen ersten Eindruck vermittelt. Deswegen sollte das Foto ein aussagekräftiger Blickfang sein.

  • Zeugnisse und Nachweise

Grundsätzlich gehören alle Kopien in die Bewerbung, die einen Nachweis der persönlichen Eignung für die angestrebte Stelle liefern. Dazu zählen alle Schul-, Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse, aber auch Belege zu ehrenamtlichen Tätigkeiten oder Interessen.

Manchmal müssen Zeugnisse beglaubigt sein. Im Zweifelsfall telefonisch beim Unternehmen nachfragen!

Übrigens: Das Zeugnis mit dem jüngsten Datum gehört nach vorne, das älteste nach hinten.

Noch mehr Hinweise rund um das Thema Bewerbung beim Berufseinstieg gibt es hier auf ausbildung.info.