Mobbing

Im Berufsalltag kommt es leider immer wieder vor, dass sich Beschäftigte untereinander mobben oder von ihrem_r Vorgesetzten gemobbt werden.

Durch Mobbing geprägte Machtkämpfe in der Belegschaft können mitentscheiden, wer nicht befördert wird, keine Gehaltserhöhung bekommt, nach der Ausbildung nicht übernommen wird, bei Entlassungen gehen muss etc.

Deshalb muss Mobbing in jedem Fall gestoppt werden. Lass dich also weder dafür einspannen, noch lass zu, dass du gemobbt wirst!

Was kannst du tun?

Wenn du Opfer von Mobbing wirst, wende dich zunächst an deine_n Vorgesetzte_n. Diese Person hat nicht nur Weisungsbefugnis, sondern auch eine Fürsorgepflicht für Mitarbeiter_innen.

Je früher Vorgesetzte eingreifen, desto besser sind die Chancen, Mobbing schon im Ansatz zu stoppen.

Falls Vorgesetzte selbst die Verursacher sind, wende dich an den Betriebsrat bzw. Personalrat, denn auch der kann gegen Mobbing aktiv werden. Er sollte auf jeden Fall eingreifen, falls sich Beschäftigte gegen ein Opfer verschwören.

Dasselbe gilt, falls Vorgesetzte selbst eine_n Mitarbeiter_in mobben und mitunter sogar durch andere Beschäftigte dabei unterstützt werden.

In unserem Menü zu Problemlösungen in der Ausbildung findest du weitere Infos und Lösungsvorschläge zum Thema Mobbing speziell für Auszubildende.

Viele dieser Hinweise stärken dir auch als Berufseinsteiger_in den Rücken. Wirf außerdem einen Blick in unsere schlaue Box!

Übrigens: Als Gewerkschaftsmitglied verfügst du automatisch über Rechtsschutz – und zwar auch im Bereich Arbeits- und Sozialrecht, welches Mobbing-Fälle regelt.