Kinderbetreuung

Ein Neugeborenes braucht eine zeitaufwendige Betreuung und auch kleine Kinder können nicht alleine gelassen werden.

Doch Kind und Karriere müssen nicht im Widerspruch stehen, auch wenn das gesellschaftlich manchmal nicht anerkannt wird.

Obwohl die staatlichen Betreuungsmöglichkeiten bisher noch begrenzt sind, kannst du es durchaus schaffen, auch mit Kind dein Studium fortzusetzen oder nebenbei arbeiten zu gehen!

Das wichtigste ist eine gute Organisation. Zusätzlich kannst du dir womöglich mehr tatkräftige Helfer_innen besorgen, als du vielleicht denkst.

Weiterführende Infos findest du in den folgenden Abschnitten und dazu über unsere schlaue Box.

  • Freunde & Verwandte

    Dein Umfeld sollte dich unterstützen, wenn du trotz Kind nicht dein Studium und ggf. deinen Nebenjob vernachlässigen willst. Das gilt für Väter gleichermaßen wie für Mütter!

    Vielleicht gibt es in der Familie oder im Freundeskreis Menschen, die dich oder euch bei der Betreuung unterstützen können.

  • Kinderkrippe

    Eine gute Alternative sind Kinderkrippen, auch wenn Krippenplätze in Deutschland leider noch rar sind. Du solltest dich frühzeitig – am besten schon während der Schwangerschaft – um einen Krippenplatz kümmern.

    Die Kosten für diesen richten sich in den meisten Fällen nach deinem Einkommen, dein Studentenstatus wird also berücksichtigt.

  • Tageseltern

    Eine Tagesmutter oder ein Tagesvater passt tage- oder stundenweise auf dein Kind auf, während du in der Vorlesung oder bei deinem Studentenjob sein kannst. 

    So eine Betreuung kann allerdings teuer sein - informiere dich am besten beim Jugendamt, ob dir eine Förderung zusteht.

    Die kostenlose Variante: Du schließt dich mit anderen jungen Eltern zusammen und ihr teilt euch die Kinderbetreuung - "eine_r für alle"!

  • Mit Kind an der Hochschule

    Immer mehr Hochschulen richten sich auf Studierende mit Kindern ein. Vielerorts gibt es Wickelräume, hin und wieder sogar einen Kindergarten.

    Manche Studienordnungen erlauben besondere Rücksicht oder längere Fristen für Eltern – wenn das an deiner Uni noch nicht der Fall ist, kannst du dich über deine Interessenvertretung dafür stark machen!

    Immer öfter gründen sich auch studentische Elterninitiativen, in denen Studierende mit Kind Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig unterstützen und sich gemeinsam für Verbesserungen an ihrer Hochschule einsetzen.

    Auch viele Studentenwerke bieten mittlerweile größere Hilfen, als ein paar Kinderstühle in die Mensa zu stellen.

    An einigen Orten werden eigene Wohnheimplätze für Eltern mit Kindern angeboten und in ganz Baden-Württemberg können Studentenkinder kostenlos mitessen – alle Mensen bieten dafür spezielle Kinderteller an!

    Ansprechpartner zur Unterstützung von Eltern an der Hochschule sind Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, der AStA oder StuRa sowie die Sozialberatung des Studentenwerks.

  • Krankheit des Kindes

    Mit einem erkrankten Kind wirst du ggf. selbst zu Hause bleiben müssen, um es zu versorgen.

    Die Regelungen zu deinen Urlaubsansprüchen, zur Krankenversicherung des Kindes u. ä. sind im Studium und in der Ausbildung dieselben.

    Infos dazu gibt es in unserem Menü zur Ausbildung unter Krankheit des Kindes.

    Weiterführende Tipps stecken außerdem in unserer schlauen Box!