FAQ zum Ausbildungsstart

Aller Anfang ist … aufregend! In den ersten Ausbildungstagen überrollt dich eine wahre Informationsflut, dazu lernst du die Kollegenschaft und deinen Arbeitsplatz der nächsten Jahre kennen.

Jetzt die gute Nachricht: Kein Mensch erwartet, dass du dir sofort alles merken kannst. Bleib einfach gelassen, freundlich und mach einen möglichst ausgeschlafenen und ordentlichen Eindruck!

Idealerweise kennst du von Anfang an deine Rechte und Pflichten in der Ausbildung. Zur ersten Orientierung findest du hier unsere Antworten auf die häufigsten Fragen ("frequently asked questions", kurz FAQ) zum Ausbildungsstart.

  • Was bedeutet die Probezeit?

    Grundsätzlich dient die Probezeit zum gegenseitigen Kennenlernen und dauert mindestens vier Wochen bis maximal vier Monate.

    Während der Probezeit können sowohl du als auch dein Betrieb von heute auf morgen und ohne Begründung das Ausbildungsverhältnis beenden. Die Kündigung muss auch hier schriftlich erfolgen.

    Weitere Infos zur Probezeit findest du z. B. in unserem Stichwortverzeichnis Ausbildung von A bis Z

  • Darf ich bestimmte Aufgaben ablehnen?

    Du schleppst täglich die neuen Lieferungen ins Lager, bist lediglich für Kopierarbeiten zuständig oder bedienst in erster Linie die Kaffeemaschine? Lass dir auf Dauer keine Arbeiten aufbrummen, die nichts mit deiner Ausbildung zu tun haben! 

    Dr. Azubi rät: Wenn du Zweifel an deinen Ausbildungsinhalten hast, informiere dich genau und wehre dich unbedingt, bevor du womöglich dein Ausbildungsziel verfehlst!

    Weitere Infos zur ausbildungsgerechten Beschäftigung findest du im Menü zu deinen Rechten und Pflichten in der Ausbildung.

  • Welche finanziellen Hilfen gibt es?

    Wenn dein Geld nicht reicht, kannst du Berufsausbildungsbeihilfe (kurz BAB) bei der Bundesagentur für Arbeit beantragen.

    Falls du noch keine 25 Jahre alt bist, bekommen deine Eltern außerdem weiterhin Kindergeld für dich solange du in der Ausbildung bist. Wohnst du nicht mehr bei ihnen, kannst du dir das Kindergeld von deinen Eltern auszahlen lassen!

    Weitere Infos zu finanzieller Unterstützung rund um die Ausbildung findest du unter Finanzen.

  • Was tun bei einer Abmahnung?

    Eine Abmahnung bedeutet, dass dein_e Ausbilder_in mit deiner Leistung oder deinem Verhalten unzufrieden ist. Ob und wann es im Anschluss tatsächlich zur Kündigung kommt, ist nicht exakt geregelt – als Faustregel gelten mindestens zwei Abmahnungen im Voraus.

    Dr. Azubi rät: Eine Abmahnung solltest du inhaltlich genau prüfen und am besten deinen Betriebsrat oder deine Gewerkschaft dazu kontaktieren. Bei unberechtigter Abmahnung kannst und solltest du mit einer schriftlichen Gegendarstellung reagieren!

    Weitere Infos zur Abmahnung findest du z. B. in unserem Stichwortverzeichnis Ausbildung von A bis Z.

  • Kann ich die Ausbildung verkürzen?

    Prinzipiell kannst du bei guten Leistungen deine Ausbildung verkürzen. Allerdings gelten bestimmte Mindestausbildungszeiten (kurz MAZ), die nicht unterschritten werden sollten. 

    Weitere Infos zur Verkürzung der Ausbildung findest du im Menü zu deinen Rechten und Pflichten als Auszubildende/r.