Elternzeit

Mütter und Väter können sich für die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder ganz oder teilweise von der Arbeit freistellen lassen. Für Auszubildende_r gelten dabei dieselben gesetzlichen Regelungen wie für normale Arbeitnehmer_innen.

Die Elternzeit wird ggf. nicht auf die Berufsbildungszeiten angerechnet, d. h. deine Ausbildungszeit wird für diese Zeitspanne unterbrochen und verlängert sich um die in Anspruch genommene Elternzeit.

In den folgenden Abschnitten und in unserer schlauen Box findest du weiterführende Infos zur Elternzeit!

  • Maximal drei Jahre

    Bis das Kind drei Jahre alt ist, darf jedes Elternteil maximal drei Jahre Elternzeit in Anspruch nehmen – und zwar unabhängig davon, wie Mutter oder Vater die Elternzeit nutzt.

    Wenn die Eltern wollen, können sie auch Anteile der Elternzeit oder die gesamten drei Jahre vollständig gemeinsam nutzen.

  • Absprache mit dem Arbeitgeber

    Deine bevorzugte Elternzeit musst du im Betrieb sieben Wochen vor Beginn der gewünschten Inanspruchnahme mitteilen - d. h. spätestens eine Woche nach der Geburt.

    Kläre deine Wünsche am besten frühzeitig und im direkten Gespräch mit deinem Arbeitgeber, damit er rechtzeitig einen Ersatz für dich suchen kann.

  • Vergütung & Teilzeitarbeit

    Während der Elternzeit hast du keinen Anspruch auf Vergütung bzw. Lohnfortzahlung. Es gibt allerdings andere Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung.

    Zusätzlich kannst du beispielsweise Elterngeld bekommen und in Teilzeit bis zu 30 Stunden pro Woche in deinem Betrieb oder – mit Genehmigung deines Arbeitgebers – auch in einem anderen Unternehmen arbeiten.

    Für Auszubildende mit Kind gibt es analog die Möglichkeit einer Teilzeitausbildung!