Ehrenamt

Es ist ein willkommener Ausgleich zu Pflichtveranstaltungen, ein Motivationsschub, eine Fundgrube für Kontakte zu „Gleichgesinnten“ oder zu potentiellen Arbeitgebern: das Ehrenamt. Es bringt nicht nur „Ruhm und Ehre“, sondern auch echte persönliche Vorteile. Und zwar im Studium genauso wie in allen anderen beruflichen Phasen!

Obwohl du freiwillig und ohne Vergütung tätig wirst, bewältigst du konkrete und wichtige Aufgaben und erlebst dadurch regelmäßig persönliche Erfolge.

Vor allem aber belegt eine ehrenamtliche Tätigkeit im Lebenslauf, dass du engagiert bist, mehr als dein Fach kennst, eigenständig arbeiten und mit Menschen umgehen kannst. Das sind hervorragende Signale für jede Personalabteilung!

  • Versicherungsschutz klären!

    "Wo gehobelt wird, da fallen Späne." - Trotz selbstlosem Einsatz und guter Absichten kann dir auch in einem Ehrenamt ein Fehler unterlaufen – den solltest du nicht auch noch teuer bezahlen!

    Gegen die möglichen Risiken eines ehrenamtlichen Engagements kannst du dich relativ unkompliziert absichern.

    Viele (größtenteils) ehrenamtlich betriebene Vereine oder öffentliche Einrichtungen schließen für ihre Mitglieder Unfallversicherungen oder Haftpflichtversicherungen ab.

    Erkundige dich, wie es in deiner Einrichtung aussieht und kläre ggf. mit deiner privaten Versicherung, ob solche Schadensfälle gedeckt sind!

  • Weniger ist mehr!

    Falls dir dein Ehrenamt über den Kopf wächst oder dein Studium zusätzliche Aufmerksamkeit erfordert, solltest du schnellstens andere Aktive oder Hauptamtliche informieren.

    So wichtig deine Arbeit auch sein mag – Ehrenämter funktionieren nur dann dauerhaft, wenn „Kost und Logis“ durch ein festes Einkommen abgesichert sind.

    Nimmst du dich also bsw. für einen guten Abschluss etwas zurück, kann das für dein ehrenamtliches Engagement von Vorteil sein!