Außerbetriebliche Interessenvertretung

In der betrieblichen und schulischen Berufsbildung gibt es im Sinne des Betriebsverfassungsgesetzes bekanntlich die Möglichkeit einer Interessenvertretung, nämlich durch eine Jugend- und Auszubildendenvertretung (kurz JAV).

Nach §51 des neuen Berufsbildungsgesetzes (kurz BBiG, PDF-Download) ist es analog möglich, eine Interessenvertretung für außerbetriebliche Auszubildende zu wählen.

Solche Auszubildenden absolvieren ihre Ausbildung bei einem staatlichen Träger, haben also keinen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen abgeschlossen.

Die Interessenvertretung ist deine Stimme und dein Sprecher: Sie dient als Beschwerdestelle und Anlaufpunkt für Verbesserungsvorschläge.

Grundsätzlich darf eine außerbetriebliche Interessenvertretung ab mindestens fünf Auszubildenden im Betrieb gewählt werden.

Willst du gemeinsam mit Freunden eine eigene Interessenvertretung gründen? Hier erfährst du, wie das geht:

  • Faltblatt zur Gründung außerbetrieblicher Interessenvertretungen (PDF-Download)
  • Wahlmaterialien für die außerbetriebliche Interessenvertretung (ZIP-Download)