V wie ...

  • ver.di Jugend

    Wir sind Fachleute für Ausbildung, Berufseinstieg und Dienstrecht. Als Teil der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft organisiert die ver.di Jugend bundesweit 100.000 Auszubildende, Anwärterinnen und Anwärter, junge Beschäftigte, Erwerbslose, Schülerinnen, Schüler und Studierende.

    Gemeinsam setzen wir uns ein:

    Dafür legen wir uns mit Wirtschaft, Verwaltung und Politik an. Denn wir sind die Interessenvertretung für junge Erwachsene. Mit unserem flächendeckenden Netzwerk und dem Erfahrungsschatz der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft machen wir uns stark:

    • in Betrieben und Dienststellen – für die Mitbestimmung von Auszubildenden und jungen Beschäftigten
    • in Wirtschaft und Verwaltung – für bessere Ausbildungsbedingungen durch starke Tarifverträge
    • in der Gesellschaft – für Solidarität statt Konkurrenz

    Wir sind eine offene Community. Wir machen unsere Mitglieder stark. Und wir nutzen unsere Stärke, um unsere Interessen als junge Erwachsene wirkungsvoll durchzusetzen. Gemeinsam lässt sich viel erreichen!

    Du willst mehr über uns erfahren? Dann schau vorbei auf http://jugend.verdi.de. Oder willst du Mitglied werden und die Arbeit der ver.di Jugend unterstützen? Herzlich willkommen auf http://mitgliedwerden.verdi.de!

    Hinweise für die Beamtenlaufbahn:
    Infos zu Aktivitäten und aktuellen Themen im Beamtendienst findest du auf http://beamte.verdi.de. Oder du abonnierst unseren monatlichen Newsletter unter http://beamte.verdi.de/service/newsletter – kostenlos.

  • Verfassungstreue

    Von Beamtinnen und Beamten wird Verfassungstreue als eine Einstellungsvoraussetzung verlangt.

    Verfassungstreue bedeutet, dass du dich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen musst und für deren Erhaltung eintrittst. Dazu zählen zum Beispiel die Achtung der Menschenrechte, der Gewaltenteilung und der Chancengleichheit für alle politischen Parteien.

    Bevor du bei deinem Dienstherrn anfängst, musst du deine Verfassungstreue schriftlich erklären.

  • Verschwiegenheitspflicht

    Während der Ausbildung oder des Vorbereitungsdienstes gilt für dich dasselbe wie für alle Beamtinnen, Beamten und Beschäftigten: Du darfst keine Geschäfts- bzw. Dienstgeheimnisse weitergeben, weder mündlich noch schriftlich. Hier geht es vor allem um Informationen, aus deren Weitergabe in Betrieb oder Dienststelle ein Schaden entstehen kann, z. B. Produktionsverfahren, Erfindungen, Kundendaten oder Preisberechnungen. Wie du an die Informationen gekommen bist, ist ganz egal.

    Aber auch Betriebe und Dienststellen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Über deine persönlichen Angelegenheiten, zum Beispiel deine Gesundheit, darf nichts ausgeplaudert werden.

    Deine Ausbildungsvergütung oder Besoldung ist übrigens kein Geheimnis – auch wenn sich dieses Gerücht seit Jahren hartnäckig hält. Was du verdienst, dürfen alle wissen.

  • Versetzen von Auszubildenden auf andere Stationen

    Hinweise für Pflegeberufe und Hebammen
    Auszubildende berichten immer wieder davon, dass sie stundenweise auf andere Stationen versetzt werden, z. B. um bei der Körperpflege von Patienten oder beim Patiententransport auszuhelfen.
    Dies ist nicht rechtens. Beim „Stationshopping“ läufst du Gefahr, das Ausbildungsziel in der vorgegebenen Zeit nicht zu erreichen. Dein Ausbildungsträger ist aber dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass du bis zur Prüfung das notwendige Fachwissen erlernst.
    Damit deine Ausbildung nicht betrieblichen Erfordernissen untergeordnet oder dem Zufall überlassen wird, gibt es den Ausbildungsplan. In Notfällen oder zum Kennenlernen diagnostischer oder therapeutischer Verfahren kann davon kurzfristig abgewichen werden, nicht jedoch, um wegen bestehenden Personalmangels auf anderen Stationen auszuhelfen.
    Grundsätzlich gilt, dass du den „kurzfristigen“ Einsatz auf anderen Stationen verweigern kannst. Solltest du während eines Einsatzes an eine andere Station „verliehen“ werden, wende dich umgehend an deine JAV oder den Betriebs- / Personalrat bzw. die Mitarbeitervertretung.
  • Versicherungen

    Auszubildende werden von diversen Versicherungen eifrig umworben. Schließ aber erst mal nur das ab, was du unbedingt brauchst. Eine Auto- oder Motorradversicherung zum Beispiel. Eventuell auch eine Privathaftpflicht – wenn du unverheiratet bist, bist du aber bis zum Ende der ersten Ausbildung bei deinen Eltern mitversichert.

    Sinn macht eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit oder eine Hausratversicherung, falls du schon alleine wohnst. Bei allen weiteren Versicherungen solltest du prüfen, ob sie wirklich notwendig sind. Jede Verbraucherzentrale bietet Preis- und Leistungsvergleiche an.

    ver.di hält für ihre Mitglieder ebenfalls spezielle Angebote bereit. Informieren kannst du dich unter www.verdi-mitgliederservice.de.

    Hinweise für die Beamtenlaufbahn:
    Der Bereich Beamtenpolitik von ver.di hat gemeinsam mit der Deutschen Beamtenversicherung ein attraktives Angebot von sinnvollen Versicherungen zusammengestellt – exklusiv für ver.di-Mitglieder. Mehr Infos dazu auf www.verdi-mitgliederservice.de unter „Berufsgruppenangebote“. 

  • Vertrauensleute

    Die Vertrauensleute sind die Sprecherinnen bzw. Sprecher der in ver.di organisierten Beschäftigten eines Betriebs. Sie werden von den ver.di-Mitgliedern des entsprechenden Unternehmens gewählt.
    Vertrauensleute bringen die Forderungen der verdi-Mitglieder aus den Betrieben in die Gewerkschaft ein. Dies geschieht regelmäßig beispielsweise in der Diskussion vor einer Tarifrunde, ehe die gewerkschaftlichen Forderungen endgültig beschlossen werden.
    Umgekehrt informieren sie die ver.di-Mitglieder im Betrieb, was in der Gewerkschaft dazu diskutiert und beschlossen wurde. Sie arbeiten mit den in ver.di organisierten Mitgliedern von Personal- und Betriebsräten und JAVen zusammen. Dazu gehört auch, dass sie die Mitglieder für gewerkschaftliche Aktionen, zum Beispiel im Krankenhaus oder zur Unterstützung von Tarifverhandlungen, mobilisieren und sich bei Personal- oder Betriebsratswahlen sowie bei JAV-Wahlen für die Kandidaten und Kandidatinnen von ver.di einsetzen.
  • Vorbereitungsdienst

    Die Ausbildung für angehende Beamtinnen und Beamte nennt sich offiziell Vorbereitungsdienst.

    Der Vorbereitungsdienst dient der praktischen und theoretischen Ausbildung und wird mit einer Laufbahnprüfung (Stichwort Prüfung) abgeschlossen. Den praktischen Teil absolvierst du in einer Verwaltung oder Behörde. Der theoretische Teil wird durch den Unterricht in einer schulischen Einrichtung vermittelt.

    Was genau du in den einzelnen Teilen lernst, wo du wie lange eingesetzt wirst und andere Fragen rund um deine Ausbildung regelt die für dich geltende Laufbahnverordnung.

    Der Vorbereitungsdienst wird im „Beamtenverhältnis auf Widerruf“ geleistet und dauert im einfachen Dienst sechs Monate, im mittleren Dienst zwei Jahre, im gehobenen Dienst drei Jahre und im höheren Dienst mindestens zwei Jahre.