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  • Rassismus

    Nazischmierereien auf dem Klo, antisemitische Hetze und rassistische Sprüche sind Straftaten. Auch am Arbeits- und Ausbildungsplatz. Doch „um des lieben Friedens willen“ werden solche Taten leider häufig ignoriert. Ein großes Problem, denn so kann sich die diskriminierende Ideologie ungestört ausbreiten.

    Klar, es ist mitunter nicht leicht, sich dagegen zu wehren. Deshalb mach dir bewusst: Du bist nicht allein – die JAV, der Betriebs- oder Personalrat und sicher auch viele Kollegen und Kolleginnen stehen hinter dir! Wenn du rassistische Pöbeleien, Nazisprüche oder Ähnliches mitbekommst, wende dich an deine Interessenvertretung oder gleich an deine ver.di Jugend vor Ort. Denn Leute, die andere wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion beleidigen, Volksverhetzung betreiben oder Nazipropaganda verbreiten, dürfen nicht gedeckt werden – unsere Toleranz hat Grenzen!

    In deiner Ausbildungs- oder Arbeitsstätte muss eine Beschwerdestelle zur Verfügung stehen, an die sich Beschäftigte wenden können, wenn sie sich im Zusammenhang mit ihrem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis von Geschäfts- bzw. Verwaltungsleitenden, Vorgesetzten, Kolleginnen, Kollegen oder anderen diskriminiert fühlen.

    Mehr Infos bekommst du auch unter dem Stichwort Diskriminierung oder auf unserem Themenportal www.aktiv-gegen-diskriminierung.info.

  • Rechtsextremismus

    siehe Rassismus

  • Rechtsgrundlagen für Anwärter_innen

    Alles rund um deinen Vorbereitungsdienst wird in entsprechenden Gesetzen, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften geregelt. Informationen dazu bekommst du bei deinem Personalrat, deiner JAV oder deiner ver.di Jugend vor Ort.

  • Rechtsschutz

    Manchmal ist der Prozess vor Gericht die letzte Möglichkeit, um deine Rechte durchzusetzen. Zum Beispiel, wenn du dich gegen eine Kündigung bzw. Entlassung, eine Lohnkürzung, falsche Beurteilung, gegen eine unberechtigte Abmahnung oder in einem Diszipliniarverfahren wehren willst.

    Wenn du ver.di-Mitglied bist, erhältst du kostenlosen Rechtsschutz in allen Arbeits-, Verwaltungs- und Sozialrechtsangelegenheiten. Deine Vertretung vor Gericht übernehmen dann ausgebildete Jurist_innen mit Fachkompetenz für deinen Fall. So kannst du dein Recht einfordern, auch ohne dickes Konto. Infos bekommst du unter www.verdi.de.

  • Reisekosten

    Dein Dienstherr muss dir die Kosten für alle Fahrten erstatten, die während der Ausbildung notwendig sind – zur Teilnahme an externem Unterricht, an Vorträgen, an Arbeitsgemeinschaften oder an Übungen für deine Ausbildung. Das ist im Bundesreisekostengesetz und in den analog geltenden Vorschriften der Länder geregelt.

    Dazu gehören auch Dienstreisen, die du im Rahmen deines Vorbereitungsdienstes unternimmst – wenn zum Beispiel eine Ausbildungsmaßnahme außerhalb des Ausbildungsorts durchgeführt wird. Erstattet werden auch Fahrtkosten, die dir im Zuge von Ausbildungsmaßnahmen in Vorbereitung auf die Laufbahnprüfung (Stichwort Prüfung) entstehen.

  • Rentenversicherung

    Hinweise für Auszubildende nach BBiG: siehe Sozialversicherung

    Hinweise für die Beamtenlaufbahn: siehe Soziale Absicherung von Beamt_innen

  • Rufbereitschaft

  • Rundfunkbeitrag

    Seit 2013 muss jeder Haushalt einen einheitlichen Rundfunkbeitrag entrichten – egal wie viele Rundfunkgeräte sich im Haushalt befinden oder wie viele Personen dort leben.

    Du kannst dich unter bestimmten Voraussetzungen vom Rundfunkbeitrag befreien lassen, wenn du z. B. eine Ausbildungsförderung erhältst, etwa die Berufsausbildungsbeihilfe.

    Nähere Infos auch zur aktuellen Höhe des Rundfunkbeitrags bekommst du auf www.rundfunkbeitrag.de.