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  • Nachtarbeit

    Für volljährige Auszubildende, Anwärterinnen und Anwärter ist Nachtarbeit grundsätzlich erlaubt.

    Wenn du noch nicht volljährig bist, darfst du für Arbeiten zwischen 20 und 6 Uhr nicht eingesetzt werden. Allerdings gibt es Ausnahmen, meistens in Ausbildungsstätten mit Schichtarbeit (§ 14 Nachtruhe JArbSchG). In jedem Fall müssen Auszubildende, Anwärterinnen und Anwärter unter 18 Jahren mindestens zwölf Stunden Ruhezeit zwischen den Schichten haben.

    Bei Fragen dazu melde dich bei deiner JAV, beim Betriebs- oder Personalrat oder direkt bei deiner ver.di Jugend vor Ort.

    Hinweise für Pflegeberufe und Hebammen: siehe Nachtdienst

  • Nachtdienst

    Hinweise für Pflegeberufe und Hebammen
    Im Rahmen der Pflegeausbildung muss auch Nachtdienst geleistet werden. Doch im Unterschied zu anderen Bereichen in der Ausbildung ist dieser relativ genau geregelt:
    In der ersten Ausbildungshälfte darf laut Krankenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (KrPflAPrV) überhaupt kein Nachtdienst stattfinden. Danach müssen mindestens 80 und höchstens 120 Nachtdienststunden unter Aufsicht einer qualifizierten Pflegekraft geleistet werden.
    Für Auszubildende nach dem Altenpflege- und nach dem Hebammengesetz gibt es keine näheren Vorschriften zur Ausbildung während der Nacht. Grundsätzlich gilt aber auch hier, dass ausgebildete Fachkräfte zur Anleitung und Aufsicht zugegen sein müssen und dass der Nachtdienst dem Ausbildungszweck dienen muss. Lückenbüßerei ist nicht zulässig.
    Auch im Nachtdienst gilt: Du solltest da eingesetzt werden, wo du am meisten lernen kannst, nicht wo du am meisten arbeiten musst. Denn auch wenn man es als Schichtdienst-Neuling nicht so recht glauben mag: Nachtdienst ist eine enorme Belastung für Körper und Geist. Deshalb ist es wichtig, dass in dieser Zeit keine Prüfungsvorbereitungen sind und dass nach dem Nachtdienst genügend freie Tage zur Erholung zur Verfügung stehen.
    Es ist auch erwiesenermaßen gesünder, nur wenige Nächte am Stück zu arbeiten.
    Und wenn schon Nachtdienst leisten, dann auch die Zuschläge: Die Höhe der Zuschläge ist in den betreffenden Tarifverträgen geregelt. Denke auch daran, dass sich durch Nachtdienst der Anspruch auf Schicht- und Wechselschichtzulagen erhöhen kann.

    Hinweise für andere Ausbildungsberufe und zur Beamtenlaufbahn: siehe Nachtarbeit
  • Netto

    Dein Netto(-verdienst, -lohn oder -gehalt) ist die Vergütung, die dir vom Brutto nach Abzug aller Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zusteht und überwiesen wird.

    Beamtinnen und Beamten werden von ihrer Besoldung lediglich Steuern abgezogen, denn sie müssen selbstständig für ihre Versicherungen aufkommen und bei Tarifbeschäftigten wird die gesetzliche Pflichtversicherung direkt vom Bruttogehalt abgezogen.