J wie ...

  • JA-Versammlung

  • Jahressonderzahlungen

    Hinweise für Pflegeberufe und Hebammen

    Das, was früher das Urlaubs- und Weihnachtsgeld war, ist heute zusammengefasst in einer Jahressonderzahlung, die dir mit deinem Ausbildungsentgelt im November zugeht.

    Allerdings gibt es dabei einiges zu beachten. Du musst am 1. Dezember des Auszahlungsjahres im Betrieb beschäftigt sein und bekommst die Zahlung in dem Anteil, den du dort gearbeitet hast. Das heißt, wenn du zum Oktober eingestellt wurdest, bekommst du 25 Prozent der Zahlung.

    Die Regelung zu den Jahressonderzahlungen gilt für tarifgebundene Krankenhäuser.

  • JArbSchG

  • JAV

  • Jugend- und Auszubildendenversammlung (JA-Versammlung)

    In regelmäßigen Abständen sollte deine JAV zur Jugend- und Auszubildendenversammlung (JA-Versammlung) einladen.

    Solche JA-Versammlungen sind eine gute Gelegenheit, um mitzureden: Gemeinsam mit deiner JAV und den anderen Auszubildenden bzw. Anwärterinnen und Anwärtern kannst du überlegen, welche Themen ihr angehen und wie ihr dabei vorgehen wollt. Und du kannst offen ansprechen, was dir in der Ausbildung bzw. im Vorbereitungsdienst nicht gefällt und verbessert werden sollte.

    JA-Versammlungen gehören zur Arbeitszeit und werden auch innerhalb der Arbeitszeit durchgeführt. An diesen Versammlungen können alle Jugendlichen und Auszubildenden des Betriebes bzw. der Dienststelle teilnehmen.

  • Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV)

    Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) ist die Interessenvertretung der Auszubildenden, Anwärterinnen und Anwärter und Jugendlichen in einem Betrieb oder einer Dienststelle – sozusagen euer eigener Betriebs- bzw. Personalrat.

    Sie achtet darauf, dass Gesetze, Tarifverträge und Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen, die Auszubildende betreffen, eingehalten werden. Gesetzliche Grundlage dafür sind das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG), das Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) oder die einzelnen Landespersonalvertretungsgesetze.

    Die JAV ist auch die richtige Anlaufstelle, wenn irgendwas falsch läuft mit deiner Ausbildung oder deinem Vorbereitungsdienst, wenn du Rat, Hilfe oder Rückendeckung brauchst oder Ideen zur Verbesserung der Ausbildungssituation hast. Sie kümmert sich um die Qualität deiner Ausbildung und um deine Übernahme nach dem Ausbildungsende.

    Gewählt wird die JAV in der Regel für zwei Jahre. Kandidieren dürfen alle aus deinem Betrieb oder deiner Dienststelle – auch du, wenn du:

    • jünger bist als 25 (nach BetrVG) bzw.
    • z.B. im Bundesministerium arbeitest und jünger als 26 bist (nach BPersVG)

    Wählen dürfen alle Jugendlichen des Betriebs oder der Dienststelle unter 18 Jahren sowie alle Anwärterinnen, Anwärter und Auszubildende unter 25! Teilweise gelten nach Landespersonalvertretungsgesetzen auch andere oder gar keine Altersgrenzen.

    Bedingung für eine JAV-Wahl sind fünf Wahlberechtigte. Mehr Infos auf www.jav.info!

  • Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)

    Wenn du noch keine 18 bist, gilt für dich das sogenannte Gesetz zum Schutz der arbeitenden Jugend, auch Jugendarbeitsschutzgesetz genannt (kurz JArbSchG). Und das regelt, dass Jugendliche bei der Arbeit nicht einfach wie Erwachsene eingesetzt werden können.

    Jugendliche haben besondere Rechte was Berufsschule, Ruhepausen (Stichwort Pause), Schicht-, Nacht- und Akkordarbeit, gefährliche Arbeiten, Überstunden, Urlaub und vieles mehr angeht.

    Schau dir diese Regelungen unbedingt mal an – es lohnt sich, denn nicht selten machen Betriebe und Dienststellen beide Augen zu, wenn es um die Rechte von Jugendlichen geht! Das Gesetz muss in jedem Betrieb und jeder Dienststelle vorhanden sein.