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  • Handwerkskammer (HWK)

    Die Handwerkskammer (HWK) ist die zuständige Kammer für deinen Ausbildungsberuf im Handwerk. Sie hat darüber zu wachen, dass deine Ausbildungsstätte fachlich und persönlich zur Ausbildung geeignet ist. Bist du der Ansicht, dass dein Betrieb oder deine Dienststelle diese Eignung nicht oder nur bedingt hat, kannst du solche Mängel bei der HWK anzeigen.

  • Handwerksordnung (HwO)

    Du machst eine Ausbildung im Handwerk, zum Beispiel als Friseurin oder Friseur? Dann ist dir die Handwerksordnung (kurz HwO) sicher ein Begriff: Die HwO ist die Rechtsgrundlage für die Berufsausübung und Organisation im Handwerk.

  • Hebammen

  • Hebammengesetz

    Das Gesetz über den Beruf der Hebamme und des Entbindungspflegers (Hebammengesetz – HebG) und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindungspfleger (HebAPrO) bilden die rechtlichen Grundlagen für die Ausbildung in der Geburtshilfe. 
    Im Hebammengesetz sind die Bedingungen für die Erlaubnis, den Beruf unter der Bezeichnung „Hebamme“ oder "Entbindungspfleger“ ausüben zu können, die vorbehaltenen Tätigkeiten (z. B. die Pflicht zur Hinzuziehung einer Hebamme zu einer Geburt durch einen Arzt bzw. eine Ärztin nach § 4 HebG), die Eignung der Ausbildungsstätten, die Ausgestaltung des Ausbildungsverhältnisses usw. geregelt.
    In der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung werden unter anderem die Inhalte der Ausbildung, die Prüfungsanforderungen, die Zulassung zur Prüfung und die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses geregelt. 
    Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes im Jahre 1985 wurde das Hebammengesetz von 1938 abgelöst, welches bis dahin eine nur zweijährige Ausbildungsdauer vorsah.
    Durch den Neuerlass der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung wurde die Ausbildung an die Standards in anderen Ländern und damit an das EU-Recht angepasst.
    Auch im Hebammengesetz werden wie im Krankenpflegegesetz die Begriffe „Schülerinnen und Schüler“ verwendet, obwohl Ausbildungsverträge abgeschlossen werden und damit arbeitsrechtliche Ausbildungsverhältnisse entstehen. 
    Bei der Gestaltung der Ausbildungsverhältnisse wurden im Wesentlichen die Bestimmungen des BBiG übernommen. Daher verwendet ver.di den Begriff „Auszubildende bzw. Auszubildender“. 
    Ergänzend zu den Regelungen des HebG und der HebAPrO wurden von Gewerkschaften und Arbeitgebern zur Verbesserung der Ausbildungsbedingungen in den Pflegeberufen und für Hebammen Tarifverträge für Auszubildende vereinbart, die auch für Auszubildende nach dem Hebammengesetz gelten.
  • Höherer Dienst

    Der höhere Dienst (kurz hD) ist die höchste Laufbahn im Beamtenrecht. In einigen Bundesländern wird synonym dazu vom zweiten Einstiegsamt der zweiten Laufbahngruppe oder von Qualifikationsebene 4 gesprochen.